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New Work – New Security

Laut einer Studie von Hays, der ZukunftsAllianz Arbeit & Gesellschaft e. V. (ZAAG) und der Gesellschaft für Wissensmanagement e. V. (GfWM) wünschen sich zwei Drittel (68 %) der Befragten mehr Freiheit und Souveränität bei ihrer Arbeit. Diesen Wünschen werden Unternehmen durch viele aktuelle Entwicklungen gerecht, die sich unter den Begriffen Neue Arbeit, Neue Normalität, Arbeiten 4.0. oder New Work wiederfinden. 

Vokabeln und Konzepte in diesem Zusammenhang sind z.B. flexible Arbeitsplätze, Agile Leadership, Open Innovation, Lego Serious Play und Design Thinking, Demokratisierung und Selbstorganisation. Durch COVID-19 haben diese Konzepte nochmals an Fahrt gewonnen. 

Tisch mit Tasse

Die Herausforderungen dabei sind sowohl für die Organisationen als auch für die Führungskräfte immens – es gilt doch, tradierte Arbeitsweisen und -kulturen zu hinterfragen und im Gegenzug Innovationen und Weiterentwicklung anzustoßen. Dabei trifft man auf Mitarbeitende, die in hierarchischen Organisationen ihren Platz gefunden, gute Arbeit geleistet und sich ein- und untergeordnet hatten. Dann sind da die neuen Arbeitswelten und -weisen, die es zu verstehen, ergreifen, nutzen und zu vertrauen gilt. 

Es braucht Mut, sich ins Ungewisse, Undefinierte und Unsichere zu begeben und Neues zu lernen. Und es braucht andere Muster und Routinen, um zukunftssicher auch mit dem Wertvollen und Erhaltbaren der Unternehmen umzugehen – New Work trifft New Security. 

Dabei können sich stabilisierende (Sicherheits-) Faktoren sehr gut mit dynamisierenden (New Work-) Faktoren ergänzen. Gemeinsame Antworten sind dabei u.a. auf folgende Fragen zu finden: 

  • Was sind hemmende Kulturmuster? Wie schaffen wir eine offene, zugleich sicherheitsförderliche Kultur über entsprechende Praktiken – das heißt ein konkretes „anderes“ Handeln, z.B. in Bezug auf unsere Kommunikation, unseren Umgang mit Fehlern und unser Führungsverständnis? 
  • Welche sind sinnstiftende Werte und Visionen im Kontext der Zukunftssicherheit der Organisation? 
  • Was braucht die Organisation, um passende Prozesse und Strukturen zu gestalten, die die Veränderung hin zu New Work und New Security glaubhaft werden lassen? 
  • Welches Führungsverständnis bzw. welche -kultur hilft dabei? Wie können Vorbilder geschaffen werden? 
  • Wer kann die Rollen als Multiplikator und Impulsgeber übernehmen? 

Auf dem Weg zu neuen und vitalen Arbeitswelten brauchen alle Mitarbeitende die Zeit und den Raum, um sich selbst neu zu verorten. 

Wenn Unternehmen ernsthaft neue Arbeitswelten im Sinne von New Work/New Security gestalten wollen, müssen sie den New Worker als Erfolgs- und Zukunftssicherheitsfaktor begreifen. Als einen Intrapreneur in eigener Sache, der weiß, was er will, was er kann und was er braucht, um die Sicherheit der Organisation vertreten zu können. 

Weiteres zu NEW und erst recht NEO erfahren Sie auf der Homepage von compleneo Consulting (www.compleneo-consulting.de). 

Quellen zum Text:
2019, Brommer/Hockling/Leopold: Faszination New Work: 50 Impulse für die neue Arbeitswelt

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